
Karte
zum Vergößern anklicken |
Der Afrika-Spezialist:
Dr.Wolfgang
Hatzold (vormals Geologe) ist seit 1983 aktiv in der
Tourismusindustrie tätig und organisiert seitdem u.a.
maßgeschneiderte Gruppen- und Individualreisen in verschiedene
Länder Afrikas, Namibia, Südafrika, Tansania, Kenia (Tier und
Landschaftsreisen mit „ immer einem kleinen und manchmal auch mit
einem größerem Hauch“ Abenteuer).
Seit 1983 hat er jährlich Afrika besucht, das südliche
Afrika, Ostafrika und westafrikanische Länder.
Ab 2003 organisierte und leitete Dr.Hatzold mehrmals Gruppenreisen nach
Tansania, so z.B. Reisen der lutheranischen Gemeinde Würzburgs zu
Partner-Gemeinden in Südtansania (von Mtwara bis zum Malawi See/
Lake Nyasa ins Würzburger Partner-Dekanat Ruvuma),
unternahm dabei auchl eine
Nord-Süd-Durchquerung Tansanias, vom Lake Nyasa zu Würzburgs
tansanischer
Partnerstadt MWANZA (am Victoriasee), führte West-Ost
Durchquerungen von Arusha über die Usambara Berge über
Bagamoyo nach Dar es Salam durch, und Reisen von Dar es Salaam
über Iringa bis hin zum Lake Malawi.
Er leitete auch häufig Safari-Gruppenreisen zu den
schönsten Nationalparks (Serengeti, NgoroNgoro-Krater, Lake
Manyara, Ruaha NP etc.)
Aufenthalte auf Zanzibar bildeten bei vielen dieser Reisen einen
erholsamen Reiseabschluss.
Auch Individualreisen für Einzelkunden - abgestimmt auf deren
Wünsche, Reisedauer, Lodge-Ambiente, etc.- wurden organisiert und
durchgeführt.
Reisezeit:
Tansania unterliegt
äquatorialen Klima - Bedingungen, ist generell aber
ganzjährig bereisbar.
Bedingt durch topographisch sehr unterschiedliche Landschaftsformen ist
die Witterung gebietsweise recht unterschiedlich.
Klima in den
Touristischen Hauptregionen:
Im nördlichen Tansania, also der Breiten-Region Victoria-See bis
Moshi (welche die Haupt - Nationalparks Serengeti, NgoroNgoro-Krater,
Lake Manyara, Tarangire einschließt) liegen in den Monaten Ende
Dezember bis Anfang März die durchschnittlichen
Niederschlagsmengen bei noch moderaten 100-150 mm , steigen dann aber
ab Anfang März bis Anfang Juni – Höhepunkt im April – bis auf
das Doppelte an (große Regenzeit).
Ab
Mitte Juni bis Mitte Oktober fallen die geringsten Niederschlagsmengen
(0-40 mm, Trockenzeit), um dann von Mitte Oktober bis Ende Dezember
wieder von ca. 50-150 mm anzusteigen (kleine Regenzeit).
Besonders die östlichen Hänge der teilweise innerhalb weniger
km um 2000 m ansteigenden Regionen am afrikanischen Grabenbruch -
System und den Vulkan-Bergen - bekommen durch die von Osten her
kommenden Winde als Steigungsregen besonders heftige Niederschläge
ab (z.B. Lake Manyara Kante, der östliche NgoroNgoro-Kraterhang).
Aber gerade auch in diesen Anstiegszonen nehmen die üblicherweise
zwischen 30-38 Grad Celsius liegenden Temperaturen stark ab und
bieten dem europäischen Besucher dann ein moderateres Klima.
Besonders in den Monaten Juli und August, wenn die Sonne am
nördlichen Wendekreis senkrecht steht, sinken die maximalen
Durchschnitts - Temperaturen auch in den nicht sehr hoch gelegenen
Regionen auf unter 30 Grad.
Das
Phenomen "Migration" in der Serengeti:
 |
Jährlich
wiederholt sich in der Serengeti ein gigantischer Wanderzyklus - ein
ca. 800 km langer Trek von etwa 2 Mio.Tieren (ca. 1,4 Mio Gnus, ca. 300
T. Thomson Gazellen, ca. 200 T. Zebras und einige 10 T. Topis) zieht im
Uhrzeigersinn durch die Serengeti.
Zu Jahresbeginn - nach der kleinen Regenzeit - sammeln sich die Herden
in den Serengeti Pleins (Südteil der Serengeti), dort finden sie
dann
saftiges Gras, viel Wasser, die Geburt der Gnu-Kälber und
Zebrafohlen findet statt).
Bis April verbleiben die Herden in dieser Region.
Ab Mai - nach der großen Regenzeit - bewegen sich die Herden -
als Massenexodus - in nur wenigen Tagen in die westlichen Regionen des
Parks ( western corridor). Der Trek erreicht oftmals eine Länge
von 40 km und zieht durch die zentrale Serengeti, die Seronera Area
(Gnu-Böcke suchen sich nun ihren Harem zusammen, große
Territorial-Kämpfe finden statt).
Im Juni/Juli findet das " River - Crossing " über den Grumeti
Fluss statt - Nil-Krokodile erwarten die Gnus bereits zum "Großen
Fressen".
Bis September ziehen die Herden langsam Richtung Norden durch die
Seronera- und Lobo Area und überquerenden Mara Fluß
(Krokodile warten!). Nun begeben sich die Herden in den kenyanischen
Masai Mara Nationalpark, wo sie sich bis zum Einsetzten der kleinen
Regenzeit Anfang November aufhalten.
Innerhalb von einem Monat wandern die Herden nun zügig wieder in
den Süden der Serengeti - Fluß-Überquerungen des
Oberlaufs des Mara und Grumeti Flusses.
Bei gewohntem Verlauf der Regenzeiten endet die im Uhrzeigersinn
stattfindende Migration zum Neustart wieder in den
südöstlichen Serengeti Pleins.
(Quelle: Jörg Gabriel, Reise Know How, Tansania
Reisehandbuch ISBN 3-89416-812-9)
|